Frau mit Outfit aus Basics
Allgemeines

5 Tipps – wie Sie mit Basics spannende Outfits kombinieren

Basics werden beim Kombinieren oft unterschätzt und so sehe ich in den Kleiderschränken meiner Kundinnen und Kunden oft viele großartige Einzelteile, die aber so speziell sind, dass sich kaum Kombinationsmöglichkeiten ergeben.

Der Kleiderschrank wird immer voller – und man hat dennoch nichts anzuziehen.

Die wichtigen Basics werden beim Shopping oft vernachlässigt.

„Das ist doch langweilig.“ denken viele – und kaufen lieber den Pulli mit bunten Stickereien und Pailletten, statt des schlichten Pullis.

Der Grund ist oft, das fehlendes Wissen und Fingerspitzengefühl, wie man richtig kombinieren kann. Und damit die Looks auf Dauer nicht langweilig aussehen, müssen eben besondere Teile her. Die Idee ist prinzipiell gut: Besondere Einzelteile = Kein langweiliger Look. Doch ums Kombinieren kommen wir dennoch nicht herum. Und um gute Basics auch nicht.

Ich sage: „Basics sind nicht langweilig – wenn man weiß wie man sie spannend kombiniert“.

Bevor Sie sich ins nächste Shopping stürzen, und aus einer Laune heraus das nächste besondere Teil kaufen, schauen Sie erst in Ihren Kleiderschrank.

Hier meine 5 Tipps wie Sie im eigenen Kleiderschrank, sogar mit Basics, neue Outfits kombinieren:


1. Bestandsaufnahme. Was ist drin?

Im besten Falle haben Sie bereits Ihren Garderobencheck gemacht. Wenn nicht – wird’s höchste Zeit ;).

Nur so haben Sie einen Überblick, was da noch reingehört und was schon längst aussortiert werden muss. Meine 10 besten Tipps für den Garderobencheck helfen Ihnen dabei. Oder Sie rufen mich zur Unterstützung für den Garderobencheck.

2. „Evergreens“ heraussuchen:

Im nächsten Schritt suchen Sie Ihre Lieblingsteile aus. Was sind Lieblingskleidungsstücke, die Sie immer wieder gerne tragen? Z.B. Ihr Lieblings Ringelshirt, die geliebte blaue Jeans, der kuschelige graue Pulli, das Jeanshemd, etc.

Je nach Anzahl Ihrer Lieblingsteile, würde ich zur Übung erst mal mit 5 Lieblingsteilen beginnen. Auch Basics zum Kombinieren dürfen dabei sein.

3. Schrankhüter auswählen:

Jetzt wählen Sie Schrankhüter aus: Kleidungsstücke, die zwar gut passen, die Sie aber nie tragen – weil entweder Kombinationsmöglichkeiten fehlen, der Anlass fehlt, oder Kleidungsstücke die Sie einfach vergessen haben.

Fangen Sie auch hier erst einmal mit 5 Teilen an. Z. B. die weiße Bluse, ein farbiger (roter) Blazer, etc.

4. Kombinieren & Recherche:

Jetzt legen Sie alle rausgesuchten Kleidungsstücke auf den Boden oder das Bett, Couch. Hauptsache Sie haben alles im Blick.

Jedes Kleidungsstück was dort liegt, sollten Sie zu mindestens 3 möglichst unterschiedlichen Outfitvarianten kombinieren können – mit den anderen Kleidungsstücken die draußen liegen. Natürlich können Sie auch weitere Kleidungsstücke aus dem Schrank auswählen.

ZIEL: Die gewohnten Kombinationen durchbrechen – mal anders kombinieren, als Sie es sonst aus Bequemlichkeit tun.

  • Arbeiten Sie mit Stilbrüchen bei Materialien (weiße zarte Viskosebluse zu grauem Grobstrick oder Jeansjacke)
  • Kombinieren Sie mit Schichten & Lagen – schwarzes Spitzentop unter grauem V-Ausschnitt Pulli, Longbluse zu extra schmaler Jeans + kurzer Blazer oder kurze Weste.
  • Kombinieren Sie ein Extravagantes Teil + 2 Basics
  • Greifen Sie die Farben eines Musters auf – auch die Basisfarben nicht vergessen wie Schwarz, Weiß, Grau, Dunkelblau, Beige.
  • Je dezenter / schlichter der Look, desto spannender dürfen die Accessoires sein.
  • Setzen Sie bei Outfits aus Basisfarben, Farbakzente in den Accessoires (Schmuck, Schuhe, Nagellack, Tasche etc.)

Fällt Ihnen einfach kein Outfit ein? Nutzen Sie die google Suche oder die Suchfunktion von Pinterest. Tippen Sie ein z.B. „Streifenshirt kombinieren outfit“, „roter Blazer kombinieren outfit“. Sie werden eine Vielzahl an Outfitinspiration erhalten und bestimmt lässt sich in Ihrem Schrank einiges neu zusammenstellen.


Um Ihrer Kreativität noch etwas mehr auf die Sprünge zu helfen, habe ich auf Pinterest ein Board mit Damen-Outfits zusammen gestellt, die zum größten Teil nur aus Basics bestehen. Hier der Link zu meinem Pinterest Profil. Achten Sie auf die Details und Accessoires. Man sieht sehr schön, dass es nicht immer spektakuläre Kleidungsstücke braucht, um schöne Looks zusammenzustellen.


5. Machen Sie eine Fotosession:

Halten Sie Ihre neuen Outfits fotografisch fest. So geht kein Look in Vergessenheit.

Sie können das Outfit anziehen und ein „Selfi“ vor dem Spiegel machen. Oder Sie drapieren die Outfits auf dem Boden, so wie ich es auf den nachfolgenden Bildern gemacht habe. Es ist eine kleine Auswahl von Outfits, die ich bei Garderobenchecks mit meinen Kunden in den letzten Monaten erstellt habe. Immer spielen Basics eine Rolle ;).

Während des Kombinierens und der Recherche, fallen Ihnen bestimmt Kleidungsstücke oder Accessoires ein, die Ihre Garderobe sinnvoll ergänzen würden. Notieren Sie sich diese auf einem Zettel und gehen Sie die kommenden Wochen gezielt auf die Suche. Am besten im lokalen Handel, denn die Besitzer der kleinen Geschäfte freuen sich über jede Unterstützung.


Das Prinzip der Kapselgarderobe – Capsule Wardrobe

Die Kombinationen aus Basics die vielseitig kombinierbar sind, und durch einzelne besonderen Highlights ergänzt werden, basiert auf dem Prinzip der Kapselgarderobe. Das können Sie sich, wie eine in sich geschlossene Kollektion eines Designers, vorstellen – alles ist aufeinander abgestimmt in Farben und Formen und dadurch vielseitig kombinierbar. Meist handelt es sich um sehr wenige Kleidungsstücke.

Auch wer seinen Kleiderschrank nicht ganz so reduziert halten möchte, kann viel aus diesem Prinzip lernen.

Wenn Sie sich für die „Capsule Wardrobe“ näher interessieren, können Sie in meinem Blogbeitrag mehr darüber erfahren. Capsule Wardrobe – In 7 Schritten zum minimalistischen Kleiderschrank

Dort ist auch ein TV-Beitrag mit RTL Hessen verlinkt. Vor ein paar Jahren habe ich ein Experiment zum Thema „Capsule Wardrobe“ als Expertin unterstützt.

Und nun geht’s ran an Ihren Kleiderschrank!

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim neu Entdecken Ihrer Kleidungsstücke – und vergessen Sie nicht, bei Ihrem nächsten Einkauf, auch den schlichten Basics Aufmerksamkeit zu schenken.

Herzliche Grüße

Ihre Sonja Garrison

 

Das könnte Sie auch interessieren: Die weiße Bluse – ein Kombinationstalent oder auch 8 Stylingtipps – welche Schuhe passen zum Kleid und Rock

 


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Garderobencheck
Allgemeines, Für Frauen, Für Männer

10 Tipps für den perfekten Garderobencheck – gegen Panikattacken vor dem Kleiderschrank

Mal ehrlich – wann haben Sie zuletzt einen Garderobencheck gemacht? Ich meine so richtig – alles raus, jedes Kleidungsstück überprüfen, kombinieren und ermitteln was wirklich fehlt.

In diesem Blogbeitrag führe ich Sie in 10 Schritten an Ihre perfekt geordnete Garderobe heran.

Denn meine Erfahrung zeigt, dass die Lösung auf viele Fragen rund ums Kombinieren, Einkaufen und den eigenen Stil, bereits im Kleiderschrank beginnt.

Dafür brauchen Sie einen Überblick – Ordnung im Kleiderschrank! Nur wenn Sie wissen was Sie haben und welche Ergänzungen fehlen, können Sie eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufbauen.

Studien besagen, dass 80 % der Kleidung die wir besitzen so gut wie nie getragen wird. Nur 20 % tragen wir regelmäßig. Das kann ich bestätigen. „Ach, das habe ich ja auch noch.“ Das ist ein Satz den ich ständig höre, wenn ich meine Kunden beim Garderobencheck unterstütze. Da findet sich in den hintersten Ecken eingestaubte Kleidung. Nah, ertappt?

3 Meter Kleiderschrank voll – und NICHTS anzuziehen

Bleiben Fehlkäufe und unliebsame Kleidungsstücke ungetragen im Schrank, nagt das am Gewissen – ganz unbewusst! Wir fühlen uns schlecht weil der Schrank vollgestopft ist und sind frustriert, weil der Überblick fehlt. Sie brauchen nicht viel Kleidung – wenn das was Sie haben, wirklich zu Ihnen passt. Ist der Schrank hingegen vollgestopft mit wunderschönen Einzelteilen, versperrt Ihnen das die Sicht auf die wesentlichen Dinge.

Geben Sie weg, was Sie nicht glücklich macht. Befreien Sie sich von „Altlasten“ die unnötig Platz rauben. Endlich wieder Überblick im Schrank führt dazu, dass Kombinieren leichter fällt – und Panikattacken vor dem Schrank haben ein Ende!

2 x pro Jahr sollten Sie Ihren Garderobencheck durchführen. Zu jedem Saisonwechsel versende ich daher in meinem Stil-Mailing einen Reminder an meine Leser.

Ein schöner Nebeneffekt des Garderobenchecks: Den Kleiderschrank aufräumen – Ordnung schaffen – das bringt Klarheit und hat sogar Auswirkungen auf unser weiteres alltägliches Verhalten und die innere Einstellung. Vielleicht boomt gerade deshalb der Aufräumtrend mit der Japanerin Marie Kondo.

Es ist also radikales Umdenken gefordert.

Genug Gründe sofort loszulegen? Dann lesen Sie gleich weiter unten meine 10 Tipps.

Sie brauchen noch ein paar Fakten zur Überzeugung ? Bitteschön:

Langfristige vs. kurzfristige Fehlkäufe

Jedes ungetragene Kleidungsstück ist GELD, das Sie für andere schöne Dinge hätten ausgeben können.

Sehr häufig stoße ich bei meinen Kunden auf Kleidungsstücke, an denen sich noch das Etikett befindet.  „Mmh, so richtig wohl gefühlt habe ich mich darin nie.“, „Es war im Angebot.“, „Das gab es nicht mehr in meiner Größe.“ – Dann kaufen Sie es nicht!

TIPP: Innerhalb der ersten 3-4 Tage nach jedem Kauf überprüfen Sie das neue Kleidungsstück. Ziehen Sie es an, erstellen Sie verschiedene Looks und entscheiden Sie ob es bleiben darf. Das gilt auch fürs Online-Shopping. Einen Fehlkauf den Sie rechtzeitig erkennen und zurückgeben, wird KEIN Schrankhüter. Ihr Bankkonto wird es Ihnen danken.

Ein regelmäßiger Garderobencheck sensibilisiert Sie für Fehlkäufe.

Ihr Kleiderschrank – Ihre persönliche „Boutique“

Warum macht es im Geschäft so große Freude zu stöbern? Weil dort Ordnung herrscht und die Kleidung schön und luftig präsentiert ist. (Meistens zumindest) Und wie sieht’s in Ihrem Kleiderschrank aus? Zaubern Sie sich daher in Ihrem Zuhause ein Ambiente, in dem es Spaß macht neue Outfits zu kombinieren. Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique!

 

Garderobencheck

Los geht’s … Meine 10 Tipps für einen erfolgreichen Garderobencheck:

1. Ausräumen: Räumen Sie alle Sachen raus aus dem Schrank. JA, ich meine wirklich – ALLES! Legen Sie die Kleidung auf den Boden oder das Bett. Vergessen Sie nicht die Kleidung die Sie im Keller, im Gästezimmer oder unter dem Bett verstaut haben. Planen Sie also genug Zeit ein. Schreckt Sie das ab? Dann ordnen Sie nacheinander –  Schrankelement für Schrankelement – und nehmen sich jeden Tag ein Element vor.

2. Reinigen: Wischen Sie Schubladen und Schrankböden aus. Das duftet herrlich und so haben Motten keine Chance!

3. Sortieren & Ausmisten: Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: LIEBLINGSSTÜCKE, WENIG GETRAGENES (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und WEG DAMIT (weil verwaschen, passt nicht mehr, Fehlkauf, etc.)

Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, nähen Sie fehlende Knöpfe an, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.

4. Eine „365 Tage“ Garderobe: Sie möchten das edle Seidentop für den Herbst/Winter in eine Kiste packen? STOP! Das edle Top können Sie im Winter unter einem Kuschelpulli herausblitzen lassen, das zarte Viskosekleid mit blickdichter Strumpfhose, Stiefeln und einem Strickmantel tragen, usw. Versuchen Sie so viel Kleidung wie möglich, das ganze Jahr über zu tragen.

5. Looks kreieren: Jetzt wird’s spannend. Wieviele neue Outfits können Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen? Experimentieren Sie, seien Sie kreativ. Holen Sie sich Inspirationen (gute Inspirationsquellen: Conley’s, Impressionen, Pinterest, Instagram). Machen Sie am Besten Fotos von den neuen Outfits, damit Sie später im Alltagstrubel keine vergessen.

6. Bedarfsanalyse: Wenn Sie neue Looks erstellen fällt Ihnen sicher auf, dass bestimmte Sachen fehlen. Notieren Sie welche neuen Kleidungsstücke und Accessoires notwendig sind, um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen und aufzupeppen.

7. Einräumen mit System: Sortieren Sie die Kleidung nach ART in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, etc. Und innerhalb der Art nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).

8. Ordnung schaffen: Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt herrlich aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind ein NO GO, denn Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.

Extra-TIPP: Hängen Sie die Bügelhaken beim Garderobencheck erst mal von hinten über die Kleiderstange. Jedes zukünftig getragene Kleidungsstück hängen Sie dann wieder klasssich von vorn auf die Stange. So sehen Sie beim nächsten Garderobencheck, welche Kleidungsstücke Sie in der letzten Saison überhaupt nicht getragen haben und können diese gegebenenfalls aussortieren.

T-Shirts, Longsleeves, Tops und Pullis können Sie gefaltet unterbringen. In Regalböden gestapelt oder was in Schubladen untergebracht wird, können sie „stehend“ unterbringen. So haben Sie einen perfekten Überblick. Ich persönlich liebe diese Methode. Marie Kondo, eine japanische Aufräumspezialistin, hat dies perfektioniert. (hier zwei Links: Video1 und Video2 mit Marie Kondo).

9. Second Hand: Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde, können Sie in Second-Hand-Läden geben. Wenn Sie die Kleidung selbst verkaufen möchten, bietet sich Ebay, Kleiderkreisel oder auch Mädchenflohmarkt an. Alternativ können Sie Kleidung spenden.

10. Genießen: Erfreuen Sie sich an Ihrem geordneten Kleiderschrank und behalten Sie diese Ordnung über die Saison hinweg bei.

Sie haben es geschafft und können stolz auf sich sein!!

Wenn Sie Unterstützung beim Garderobencheck möchten, kann ich Sie gerne unterstützen. Kontakt

Herzliche Grüße

Sonja Garrison


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Kofferpacken
Allgemeines

Kofferpacken – die 10 besten Tipps vom Profi

Ab in den Urlaub. Doch zuerst heißt es – Kofferpacken!

Lassen Sie mich raten: Sie packen immer viel zu viele Sachen ein. Nach dem Motto „für alle Fälle!“. Das meiste nehmen Sie ungetragen wieder mit nach Hause. Wahrscheinlich fällt es Ihnen schwer sich zu entscheiden – was Sie in den Koffer packen müssen und was überflüssig ist.

Kofferpacken – mit Köpfchen

Die schöne neue Seidenbluse  – DIE muss unbedingt mit! Egal ob sie im Koffer krumpelt und man bei hohen Temperaturen Schweißflecken sieht. Weil sie durchsichtig ist, muss noch das passende Top eingepackt werden, das dummerweise zu sonst keinem Ihrer Outfits passt. Ach ja, da waren noch die neuen Riemchen-Stilettos – die farblich einfach toll zu dem langen Sommerkleid passen. Die sind zwar für den Urlaub sonst völlig unpraktisch, aber egal, die müssen dann eben auch mit. Auf ein paar Schuhe mehr oder weniger kommt es ja nicht an.

Und so werden mehr und mehr Kleidungsstücke eingepackt. Es droht Übergepäck und Sie starten gestresst in den Urlaub.

Na? Erwischt? 😉

Schluss damit! Mit meinen 10 Tipps starten Sie entspannt in den Urlaub – denn ab jetzt wird mit Köpfchen gepackt.

1. Wo geht die Reise hin – und wie lange?

Strandurlaub oder Wandern, Städtetrip oder Kreuzfahrt? Wird es besondere Anlässe oder sogar eine Kleiderordnung geben? Wie lange werden Sie unterwegs sein?

Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und einen Stift und schreiben Sie die Orte, Anlässe und Anzahl der Urlaubstage auf. Notieren Sie danach Ihre dazu passenden „Reise-Must-Haves“: Kleidungsstücke die Sie dringend benötigen. Das können beispielsweise ein Bikini oder Wanderschuhe sein.

2. Viele Basics, wenig Extravagantes

Die Mehrzahl der Kleidungsstücke für Ihre Reise, sollte schlicht und einfarbig sein. Basics in Blau, Grau, Weiß, Schwarz und Beige. Abwechslung bringen ein paar gemusterte und farbige Sachen. Mit diesen Kleidungsstücken können Sie ideal kombinieren.

Shirts in zig Farben, mit Leomuster, Pailletten und Co. dürfen zu Hause bleiben. Für das schmale Reisegepäck sind sie ungeeignet. Entscheiden Sie sich lieber für 1 – 2 Farbthemen (z. B. Rot und Khaki) die Sie in den Accessoires wiederholen können.

Schuhe und Taschen sollten farblich neutral sein und zu jeder Ihrer Hosen, Röcke und Kleider passen. Während Sie Zuhause mit farbigen Schuhen und Taschen ein Statement setzen können, ist das für die Reise schwieriger zu kombinieren. 2 Taschen reichen für den Urlaub aus. Beispielsweise eine Umhängetasche und eine kleinere Tasche für den Abend. Bei den Schuhen pro Anlass 1 Paar (Wandern, Stadtbummel, Abend).

3. Accessoires setzen Akzente

Mit Ketten, Armbändern, Ohrringen und Tüchern peppen Sie Ihre schlichten Basics auf. Die Looks werden dadurch wandelbar für unterschiedliche Anlässe.

Vorteil: Accessoires nehmen nicht viel Platz in Anspruch. Verstauen Sie den Schmuck jeweils in einem Schmuckbeutel aus Stoff. Diese bekommt man z. B. bei Dawanda. So verheddert sich nichts und auch Ihre Kleidung wird vor scharfen Kanten geschützt.

4. Outfits zusammenstellen

Jetzt gehts ans Kombinieren: Wählen Sie Unterteile wie Hosen, Shorts und Röcke aus. Da Sie jedes Unterteil mehrmals tragen können, reichen je nach Dauer der Reise meistens 3 – 6 Teile.

Legen Sie die Unterteile aufs Bett oder den Boden. Nun legen Sie passende Oberteile dazu. Denken Sie daran: Schlicht, einfarbig, wenig Muster und 1-2 Farbthemen. JEDES Oberteil muss zu mindestens 3 Unterteilen passen. Ein Kleid zählt als ganzes Outfit, das Sie mehrmals tragen können. Integrieren Sie auch Ihre zuvor notierten Reise-Must-Haves.

Pro Urlaubstag nehmen Sie max. 1 Oberteil mit. Inkl. schicker Oberteile für den Abend. Bestimmt können Sie das ein oder andere Oberteil 2 x tragen. Für den Notfall packen Sie eine Tube Reisewaschmittel ein.

Unten habe ich Ihnen eine Collage erstellt:

  • „Reisegepäck“ für einen 12 – 14 tägigen Urlaub in die Toskana
  • Anlässe: Städtetrips und Ausflüge aufs Land mit kleinen Wanderungen
  • Abende in Restaurants und Bars.
  • Ok, den Bikini hab ich vergessen. Falls man im Süden auch mal Baden möchte (lach).

 


Beispieloutfits: Das weiße Top wird für den Stadtbummel mit Jeansshorts und Espadrilles kombiniert. Am Abend mit dem Hosenrock in Khaki, Sandaletten mit Absatz, zu der Tasche mit roten Akzenten kommen noch passende Ohrringe + Kette. Ein beiger Pashmina-Schal wärmt an kühlen Abenden.

Der khakifarbene Hosenrock passt wiederum zu den weißen Sneakers und dem geblümten Top + Jeansjacke usw.

TIPP: Machen Sie sich Fotos von Ihrer eigenen Kleidung und erstellen Sie sich damit eine Collage. Das hilft für den Anfang enorm!

Die Planung steht … nun geht’s an das eigentliche Kofferpacken

Jetzt wird es auch für die Männer interessant.

5. Erst sammeln, dann packen

ALLES was Sie mitnehmen möchten tragen Sie zusammen (auch Bücher, Kopfhörer, Reiseführer etc.). Sie sollten alles im Blick haben um mit dem Packen zu beginnen.

6. Rollen statt falten

Schals, leichte Shirts und Hosen können Sie rollen statt falten. So knittern die Sachen weniger und lassen sich viel leichter verstauen.

7. Knitterfrei

Bei empfindlicher Kleidung wie einem Blazer oder bei feinen Materialien können Sie Seidenpapier nutzen. Auf der Kleidung ausbreiten – dann falten. So lassen sich starke Knicke vermeiden.

Am Urlaubsziel sollten Sie Ihren Koffer möglichst schnell auspacken, so dass sich die Kleidung aushängen kann. Falls ein Kleidungsstück doch knittrig ist, hängen Sie es im Badezimmer auf. Durch die Feuchtigkeit die beim Duschen entsteht, verbessert sich dies.

8. Schweres nach unten

Kulturbeutel, Bücher etc. gehören auf den Kofferboden, bzw. in die Nähe der Kofferrollen. Sonst bringen die schweren Stücke Ihre ganze Ordnung wieder durcheinander.

9. Lücken stopfen & Platz sparen

Unterhosen und Socken als letztes einpacken. Sie passen perfekt in die vielen kleinen Lücken, die es im Koffer noch gibt. Ebenso ist es mit den Schmuckbeuteln. Am Besten packen Sie jeden Schuh einzeln in Beutel verstauen diese im Koffer – das spart Platz und hält Schuhe und Wäsche sauber. Tipp für den Winterurlaub oder volumige Kleidungsstücke wie dicke Pullis, Daunenjacke, oder auch Handtücher. Diese können Sie in einem Vakuumbeutel platzsparend verstauen.

10. Vorsicht Urlaubsshopping-Falle

Am Urlaubsort shoppen zu gehen ist eine wunderbare Abwechslung. Auch ich mag das Gefühl sehr, mich zurück in Deutschland, beim Tragen der Kleidung oder Accessoires, an den Urlaub zurück zu erinnern. Doch VORSICHT. Die Urlaubsstimmung und das andere Flair des Urlaubsortes, verleiten dazu Kleidung oder andere Souvenirs zu kaufen, die wir evtl. in Deutschland letztendlich nicht tragen. Also – genau überlegen, ob dieses neue Teil sie auch zu Hause oder bei anderen Urlauben treu begleiten kann.

Fazit: Weniger ist mehr.

Wer übrigens eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufgebaut hat, wird beim Kofferpacken auf weniger Probleme stoßen. Der Frust beim Packen beginnt also schon viel früher – nämlich beim planlosen Kleiderkauf. Wer mit Köpfchen einkauft hat es also nicht nur im Alltag, sondern auch beim Kofferpacken leichter.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben einen erholsamen Urlaub!

Herzlichst

Sonja Garrison

 


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Allgemeines

Frühjahrsputz im Kleiderschrank

Ein Hauch von Frühling liegt in der Luft. Jetzt ist die perfekte Gelegenheit Ihren Schrank vom Winterstaub zu befreien. 2 x pro Jahr erinnere ich mit diesem Blog-Beitrag, dass es Zeit für einen Garderobencheck ist. Und wie immer gibts noch ein paar aktuelle Trend-Tipps dazu …

Gaderobencheck

Los geht’s:

  1. Ausräumen: Alle Sachen raus aus dem Schrank. Und ich meine wirklich … ALLES! Legen Sie die Kleidung auf dem Boden oder dem Bett ab.
  2. Reinigen Sie Schubladen und Schrankböden.
  3. Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: „LIEBLINGSSTÜCKE“, „WENIG GETRAGENES“ (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und „WEG DAMIT“ (weil verwaschen, passt nicht mehr etc.)
  4. Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.
  5. Überlegen Sie nun, welche neuen Outfits Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen können. Gehen Sie dabei erst nach der Farbe, dann nach Material.
  6. Notieren Sie welche neuen Kleidugsstücke / Accessoires notwendig sind um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen, und evtl. aufzupeppen (gute Inspirationsquelle Conley’s, Impressionen, oder auch Pinterest)
  7. Sortieren Sie die Kleidung nach Themen wieder in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, … etc. Und innerhalb der Themen nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).
  8. Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf.
  9. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind nicht geeignet. Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.
  10. Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde in Second-Hand-Läden geben, bei Ebay verkaufen oder spenden.
  11. Erfreuen Sie sich an einem wunderschönen Kleiderschrank! …

Die wichtigsten TREND-TIPPs: Neues, das Ihre Garderobe aufpeppt + Altes, das Sie evtl. besitzen, und in der aktuellen Frühjahrs/Sommer-Saison, zu neuem Leben erwecken können:

  • Wildleder (Velour). Ob echt oder auch die Kunstledervariante Alcantara.
  • Trenchcoats mal anders: Aus fließenden Stoffen, in Pastelltönen, …
  • Trendfarben: Rosenquarz, zartes Himmelblau, Butterblumengelb, Koralle, Grau im Allover-Look
  • Quer- und Längsstreifen. Shirts, Hemdblusen, Blazer …
  • Mustermix: z.B. Streifen oder grafische Optiken in kräftigen Farben jeweils untereinander.
  • Mäntel und Westen, gern extralang und oversized geschnitten.
  • Röcke taillenhoch und glockig geschnitten.
  • Schuhe mit Bändern und Riemchen. Sowie Metallic-Effekte.
  • A-Linie bei Kleidern, Röcken und Hosen
  • und weitere … 😉 … über die ich sicher nach und nach berichten werde.

So macht das Kombinieren der Frühjahrsgarderobe gleich doppelt Spaß.

Brauchen Sie doch Hilfe beim Garderobencheck ? Gerne unterstütze ich Sie!