Garderobencheck
Allgemeines, Für Frauen, Für Männer

10 Tipps für den perfekten Garderobencheck – gegen Panikattacken vor dem Kleiderschrank

Mal ehrlich – wann haben Sie zuletzt einen Garderobencheck gemacht? Ich meine so richtig – alles raus, jedes Kleidungsstück überprüfen, kombinieren und ermitteln was wirklich fehlt.

In diesem Blogbeitrag führe ich Sie in 10 Schritten an Ihre perfekt geordnete Garderobe heran.

Denn meine Erfahrung zeigt, dass die Lösung auf viele Fragen rund ums Kombinieren, Einkaufen und den eigenen Stil, bereits im Kleiderschrank beginnt.

Dafür brauchen Sie einen Überblick. Nur wenn Sie wissen was Sie haben und welche Ergänzungen fehlen, können Sie eine vielseitig kombinierbare Garderobe aufbauen.

Studien besagen, dass 80 % der Kleidung die wir besitzen so gut wie nie getragen wird. Nur 20 % tragen wir regelmäßig. Das kann ich bestätigen. „Ach, das habe ich ja auch noch.“ Das ist ein Satz den ich ständig höre, wenn ich meine Kunden beim Garderobencheck unterstütze. Da findet sich in den hintersten Ecken eingestaubte Kleidung. Nah, ertappt?

3 Meter Kleiderschrank voll – und NICHTS anzuziehen

Bleiben Fehlkäufe und unliebsame Kleidungsstücke ungetragen im Schrank, nagt das am Gewissen – ganz unbewusst! Wir fühlen uns schlecht weil der Schrank vollgestopft ist und sind frustriert, weil der Überblick fehlt. Sie brauchen nicht viel Kleidung – wenn das was Sie haben, wirklich zu Ihnen passt. Ist der Schrank hingegen vollgestopft mit wunderschönen Einzelteilen, versperrt Ihnen das die Sicht auf die wesentlichen Dinge.

Geben Sie weg, was Sie nicht glücklich macht. Befreien Sie sich von „Altlasten“ die unnötig Platz rauben. Endlich wieder Überblick im Schrank führt dazu, dass Kombinieren leichter fällt – und Panikattacken vor dem Schrank haben ein Ende!

2 x pro Jahr sollten Sie Ihren Garderobencheck durchführen. Zu jedem Saisonwechsel versende ich daher in meinem Stil-Mailing einen Reminder an meine Leser.

Ein schöner Nebeneffekt des Garderobenchecks: Den Kleiderschrank aufräumen – Ordnung schaffen – das bringt Klarheit und hat sogar Auswirkungen auf unser weiteres alltägliches Verhalten und die innere Einstellung. Vielleicht boomt gerade deshalb der Aufräumtrend mit der Japanerin Marie Kondo.

Es ist also radikales Umdenken gefordert.

Genug Gründe sofort loszulegen? Dann lesen Sie gleich weiter unten meine 10 Tipps.

Sie brauchen noch ein paar Fakten zur Überzeugung ? Bitteschön:

Langfristige vs. kurzfristige Fehlkäufe

Jedes ungetragene Kleidungsstück ist GELD, das Sie für andere schöne Dinge hätten ausgeben können.

Sehr häufig stoße ich bei meinen Kunden auf Kleidungsstücke, an denen sich noch das Etikett befindet.  „Mmh, so richtig wohl gefühlt habe ich mich darin nie.“, „Es war im Angebot.“, „Das gab es nicht mehr in meiner Größe.“ – Dann kaufen Sie es nicht!

TIPP: Innerhalb der ersten 3-4 Tage nach jedem Kauf überprüfen Sie das neue Kleidungsstück. Ziehen Sie es an, erstellen Sie verschiedene Looks und entscheiden Sie ob es bleiben darf. Das gilt auch fürs Online-Shopping. Einen Fehlkauf den Sie rechtzeitig erkennen und zurückgeben, wird KEIN Schrankhüter. Ihr Bankkonto wird es Ihnen danken.

Ein regelmäßiger Garderobencheck sensibilisiert Sie für Fehlkäufe.

Ihr Kleiderschrank – Ihre persönliche „Boutique“

Warum macht es im Geschäft so große Freude zu stöbern? Weil dort Ordnung herrscht und die Kleidung schön und luftig präsentiert ist. (Meistens zumindest) Und wie sieht’s in Ihrem Kleiderschrank aus? Zaubern Sie sich daher in Ihrem Zuhause ein Ambiente, in dem es Spaß macht neue Outfits zu kombinieren. Schaffen Sie sich Ihre eigene kleine Boutique!

 

Garderobencheck

Los geht’s … Meine 10 Tipps für einen erfolgreichen Garderobencheck:

1. Ausräumen: Räumen Sie alle Sachen raus aus dem Schrank. JA, ich meine wirklich – ALLES! Legen Sie die Kleidung auf den Boden oder das Bett. Vergessen Sie nicht die Kleidung die Sie im Keller, im Gästezimmer oder unter dem Bett verstaut haben. Planen Sie also genug Zeit ein. Schreckt Sie das ab? Dann ordnen Sie nacheinander –  Schrankelement für Schrankelement – und nehmen sich jeden Tag ein Element vor.

2. Reinigen: Wischen Sie Schubladen und Schrankböden aus. Das duftet herrlich und so haben Motten keine Chance!

3. Sortieren & Ausmisten: Sortieren Sie Ihre Kleidung in 3 Stapel: LIEBLINGSSTÜCKE, WENIG GETRAGENES (z.B. kaum Kombinationsmöglichkeit, muss repariert werden) und WEG DAMIT (weil verwaschen, passt nicht mehr, Fehlkauf, etc.)

Bringen Sie wenn notwendig Kleidung zur Reinigung, nähen Sie fehlende Knöpfe an, bereiten Sie kaputte Kleidung auf.

4. Eine „365 Tage“ Garderobe: Sie möchten das edle Seidentop für den Herbst/Winter in eine Kiste packen? STOP! Das edle Top können Sie im Winter unter einem Kuschelpulli herausblitzen lassen, das zarte Viskosekleid mit blickdichter Strumpfhose, Stiefeln und einem Strickmantel tragen, usw. Versuchen Sie so viel Kleidung wie möglich, das ganze Jahr über zu tragen.

5. Looks kreieren: Jetzt wird’s spannend. Wieviele neue Outfits können Sie mit den vorhandenen Kleidungsstücken erstellen? Experimentieren Sie, seien Sie kreativ. Holen Sie sich Inspirationen (gute Inspirationsquellen: Conley’s, Impressionen, Pinterest, Instagram). Machen Sie am Besten Fotos von den neuen Outfits, damit Sie später im Alltagstrubel keine vergessen.

6. Bedarfsanalyse: Wenn Sie neue Looks erstellen fällt Ihnen sicher auf, dass bestimmte Sachen fehlen. Notieren Sie welche neuen Kleidungsstücke und Accessoires notwendig sind, um Ihre Garderobe sinnvoll zu ergänzen und aufzupeppen.

7. Einräumen mit System: Sortieren Sie die Kleidung nach ART in den Schrank ein: Hosen, Blusen, Shirts, Kleider, etc. Und innerhalb der Art nach Farben und Stoffqualität (sportlich / fein / elegant).

8. Ordnung schaffen: Hängen Sie Kleidung aus zarten und knitteranfälligen Stoffen auf. Nutzen Sie durchgehend gleiche Bügel. Dies wirkt herrlich aufgeräumt. Drahtbügel aus der Reinigung sind ein NO GO, denn Schulterpartien von Kleidern und Jacken beulen aus. Besser sind Holzbügel mit geformter Schulter.

Extra-TIPP: Hängen Sie die Bügelhaken beim Garderobencheck erst mal von hinten über die Kleiderstange. Jedes zukünftig getragene Kleidungsstück hängen Sie dann wieder klasssich von vorn auf die Stange. So sehen Sie beim nächsten Garderobencheck, welche Kleidungsstücke Sie in der letzten Saison überhaupt nicht getragen haben und können diese gegebenenfalls aussortieren.

T-Shirts, Longsleeves, Tops und Pullis können Sie gefaltet unterbringen. In Regalböden gestapelt oder was in Schubladen untergebracht wird, können sie „stehend“ unterbringen. So haben Sie einen perfekten Überblick. Ich persönlich liebe diese Methode. Marie Kondo, eine japanische Aufräumspezialistin, hat dies perfektioniert. (hier zwei Links: Video1 und Video2 mit Marie Kondo)

Diese Tipps habe ich unter anderem in diesem ZDF Beitrag zum Thema Garderobencheck gegeben. Hier hat mich ein Kamerateam bei einem Garderobencheck begleitet. Schauen Sie doch mal rein (LINK zum Beitrag).

9. Second Hand: Gut erhaltene Kleidung die aussortiert wurde, können Sie in Second-Hand-Läden geben. Wenn Sie die Kleidung selbst verkaufen möchten, bietet sich Ebay, Kleiderkreisel oder auch Mädchenflohmarkt an. Alternativ können Sie Kleidung spenden.

10. Genießen: Erfreuen Sie sich an Ihrem geordneten Kleiderschrank und behalten Sie diese Ordnung über die Saison hinweg bei.

Sie haben es geschafft und können stolz auf sich sein!!

Wenn Sie Unterstützung beim Garderobencheck möchten, kann ich Sie gerne unterstützen. Kontakt

Herzliche Grüße

Sonja Garrison


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Frau mit geblümter Bluse und schwarzem Rock vor einer Wand Businessgarderobe
Allgemeines, Für Frauen, Für Männer, Karriere, Make-up

Businessgarderobe im Sommer – 7 Expertentipps

Sommer, Sonne, Sonnenschein – alles schön und gut, solange man im Bikini den ganzen Tag faul am Strand liegen kann. Bei Sommerhitze im Büro, sieht das ganz anders aus.

Zu einem Kundentermin auch noch bei 30 Grad frisch und gut gekleidet zu erscheinen, kann eine ganz schöne Herausforderung sein. Vom Make-up ganz zu schweigen. Im Büro oder der Kantine erwarten einen „dank“ Klimaanlage hingegen fast arktische Temperaturen.

Lesen Sie meine 7 Tipps – damit Sie auch bei Sommerhitze überzeugen und sich in Ihrem Outfit wohlfühlen. Auch für die Männer ist etwas dabei:

(Die nachfolgenden Tipps enthalten Empfehlungen – in Form unbezahlter Werbung *).

1. Naturfasern als natürliche Klimaanlage

Damit Ihre Haut bei hohen Temeperaturen gut „atmen“ kann, sollten Sie Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle und vor allem Leinen, Seide, leichte Schurwolle und Viskose auswählen. Diese wirken durch die glatte Oberfläche kühlend. Schweiß und Wärme können gut aufgenommen und abgeleitet werden. Die Bezeichnung „Cool Wool“ bei Anzügen und Kostümen ist ein Indiz für sehr leichte, sommerliche Stoffe aus Wolle. Diese ist temperaturausgleichend, luftdurchlässig und nimmt den Schweiß auf.  Vorsichtig sollten Sie hingegen bei Stoffen aus Synthenticfasern wie Polyester oder  Polyacryl sein. Darin schwitzen Sie um so mehr, da sich die Hitze darunter staut – zudem besteht „Müffelgefahr“. Das liegt daran, dass sich geruchsbildende Keime auf der Oberfläche der Kunstfasern besonders gut vermehren können.

Im Idealfall ist der Stoff leicht und luftigdurchlässig. Sehr fest gewebte und schwere Stoffe lassen keine Luft hindurch, wodurch sich sogar bei Naturfasern die Hitze stauen kann.

Achten Sie auch beim Innenfutter auf das Material. Das Futter Ihres Anzugs oder Kostüms liegt direkt auf der Haut auf und sollte ebenfalls aus Naturfasern bestehen. Das kann beispielsweise Viskose sein. Diese Faser wird zwar synthetisch hergestellt, ist jedoch aus der Naturfaser „Zellulose“. Sie ist robust und hat eine hohe Luftdurchlässigkeit. Besonders gut ist ein Futter aus Seide. Sie ist ebenfalls robust, leicht, wärmt im Winter und kühlt im Sommer. (Mehr zu Materialien.)

Dennoch Schweißränder? Atmungsaktive Unterwäsche, die den Schweiß aufnimmt ist ideal. Den Achselbereich Ihrer Blazer und Sakkos können Sie durch „Armblätter“ * schützen. Es gibt Sie zum Einnähen und auch selbstklebend.

2. Lockere Schnittführungen

Durch Kleidung in lockerer Schnittführung kann die Luft besser zirkulieren und gibt zusätzliche Kühlung. Sehr eng anliegende Kleider und Hosen, sollten Sie bei 30 Grad lieber im Schrank hängen lassen. Vor allem bei Kleidung aus Kunstfasern ist eine lockere und luftige Schnittführung besonders wichtig. Greifen Sie zu lässig geschnittenen Blusen, einem luftigen A-Linien Rock, Marlenehosen oder einem zart fließenden Kleid – z.B. ein Hemdblusenkleid oder Shiftkleid. Sie sind ideale Sommer-Begleiter im Büro. Damit der Look „angezogen“ und nicht nachlässig wirkt, sollten die Kleidungsstücke top gebügelt sein und besondere Details haben: Z. B. einen Kragen, Manschetten, Faltendetails, Drapierungen, Knopfleisten. Auch Accessoires runden das Outfit ab.

Im Casual Business liegen die Männer mit leichten Chinohosen genau richtig. Sie sind luftiger und dünner als eine Jeanshose. Doch bitte in lang – kurze Hosen gehören in den Freizeitlook und nicht ins Büro.

3. Helle Farben – auch bei der Businessgarderobe?

Helle Farben reflektieren die Sonne grundsätzlich besser als dunkle Kleidung. Außerdem macht es an einem Sommertag doppelt Spaß, helle und strahlende Farben zu tragen. Als Basisfarben können Sie Weiß, Creme, Hellgrau und Mittelblau tragen. Die Damen kombinieren dies z.B. mit Rot, sanftem Pink, Zitronengelb, Aprikot und Türkis . In der Herrenmode sind Mint, Kobaltblau und Violett gerade ein großes Thema.

Steht ein formeller Termin an? Dann sollten Sie für Ihre Businessgarderobe dunklere Töne wählen. Basisfarben wie Silbergrau oder dunkles Marineblau wirken elegant, kompetent und souverän und können mit frischen, zarten Pastellfarben kombiniert werden.

Noch ein Unterwäsche-Tipp für weiße Kleider, Blusen und Herrenhemden:

Die Unterwäsche unter weißen Damenblusen und Kleidern sollte hautfarben sein. Weiß würde sich stark durchzeichnen. Es gibt inzwischen eine große Auswahl an schöner hautfarbener Wäsche, in verschiedenen Hauttönen.

Die Herren tragen unter einem weißen Hemd ein Unterhemd ohne Arm mit extra breitem Träger (z.B. von Mey *) oder die klassische T-Shirt Form. Bitte KEIN Tanktop (Rippenshirt) mit schmalen Trägern. Wenn Sie kein Unterhemd unter Ihr Business-Hemd ziehen möchten, sollte Ihr weißes Hemd nicht zu dünn und durchscheinend sein. Brusthaare und Brustwarzen sollten sich unter dem Hemd nicht abzeichnen.

4. Von HEISS zu KALT – der Zwiebellook

Büros, Kaufhäuser und Restaurants sind oft klimatisiert. Der Wechsel von kühlen Räumen zu heißen Außentemperaturen macht unserem Körper zu schaffen. Um nicht auszukühlen nutzen Sie den Zwiebellook und haben Sie immer eine leichte Strickjacke, Jersey-Blazer, dünne Capes oder Pashmina Schals dabei. In bunten Farben setzen sie farbliche Akzente und sie lassen sich ganz leicht in der Handtasche verstauen.

Die Männer haben ja ohnehin das Sakko dabei. Falls Sie es mal ablegen und dennoch stilvoll gekleidet sein möchten, bietet sich auch eine sommerliche Anzugweste an. Sie wertet den Look auf.

Wieviel Zwiebel darf’s denn sein – bzw. darf ich als Frau Feinstrümpfe im Business weglassen? Nackte Beine sind im sehr formellen Businessbereich mit Kundenkontakt eher ein No-Go. Das Bein wirkt durch Feinstrümpfe gleichmäßig und „angezogen“ – dem Anlass angemessen. In 15 – 20 den bei Feinstrümpfen spüren Sie im Sommer fast nichts. Zudem gibt es Varianten mit leichtem Stützeffekt – das hilft sogar gegen schwere Beine an einem langen Sommertag. Halterlose Strümpfe sind eine luftige Alternative zur Strumpfhose.

Wenn es in Ihrem Büro doch keine Feinstrümpfe sein müssen: Hautunebenheiten wie Besenreiser, können Sie mit Körper-Make-up abdecken. Wisch und schweißfest übersteht das auch einen langen Tag.

Ohne Strümpfe kennen allerdings viele Frauen ein Problem: Scheuernden Oberschenkel. Breite Strumpfbänder schützen die Oberschenkel vor dem Wundreiben. Schneiden Sie einfach das Strumpfband von halterlosen Strümpfen ab. Oder bestellen Sie es direkt bei haloBa * oder Bandelettes *(USA).

5. Schmuck und Tücher im Sommer

Modeschmuck kann durch Schweiß leicht anlaufen und Verfärbungen auf der Haut hinterlassen. Das betrifft auch Uhren. Mit Silber- oder Goldschmuck, Edelstahl, Perlen und Edelsteinen liegen Sie auf der sicheren Seite.

Wenn Sie Ihr Bürooutfit auch im Sommer durch ein schönes Tuch abrunden möchten, sollten Sie auf reine Seide achten. Möglichst dünn und leicht gewebt, ist es an heißen Sommertagen ein wunderschönes Accessoire. Und wenn es doch zu warm wird – dann binden Sie es um den Henkel Ihrer Handtasche. So setzt es einen schönen Akzent. Achtung: Gut verknoten, damit Sie das Tuch nicht verlieren.

Für die Männer bieten Einstecktücher wie immer einen schönen Akzent. Im Sommer können Sie frische und leuchtende Farben tragen und auch sommerliche Motive auswählen. Bewegen Sie sich im Beruf im kreativen Bereich? Dann könnten Sie die Socken auf die Farben des Einstecktuchs abstimmen.

6. Sommerschuhe im Business

So angenehm luftig eine Sandalette und Flip-Flops auch sind. Je nach Branche und welchen Kundenkontakt Sie üflegen, sollten  Sie mit Sandalen sehr bedacht umgehen. Im Zweifelsfall verzichten Sie lieber darauf „Zehen zu zeigen“.

Fersen zu zeigen kommt in Frage – und so ein Sling-Pumps bringt zumindest etwas Frischluft an den Fuß. Wichtig: Bitte achten Sie auf top gepflegte Fersen!

Bei den Materialien empfehle ich Echtleder, da Kunstleder nicht „atmen“ kann. Nach kurzer Zeit werden Sie in Ihren Schuhen „schwimmen“.

Die Herren wählen entweder klassische Lederschuhe oder falls es in Ihrem Büro erlaubt ist, leichte Stoffschuhe oder Mokassins. Übrigens: Der „ohne Socken-Trend“, gilt NICHT fürs formelle Business.

7. Make-up und Düfte im Sommer

An heißen Tagen verläuft das Make-up schnell. Ein „Primer“ schafft die ideale Grundlage und gibt flüssigen Grundierungen einen besseren Halt. Alternativ sind Puder-Make-ups eine tolle Alternative. Mein persönlicher Geheimtipp: Puderblättchen für unterwegs. Wie mit Löschpapier, können Sie damit das Hautfett aufnehmen. Zusätzlich sind sie mit einer dünnen Schicht Puder beschichtet, das die Haut mattiert.

Bitte übertreiben sie es nicht mit Deo, Parfum und Aftershave. Im Hochsommer kommt jeder mal ins Schwitzen – doch unangenehme Gerüche mit einer Überdosis Parfum und Co. zu überdecken, ist nicht der richtige Ansatz. Nehmen Sie lieber ein zweites Shirt oder Hemd als Ersatz mit. Oft reicht es auch das Unterhemd zu wechseln.

Zum Abschluss noch ein paar grundlegende Do’s & Don’ts für die Businessgarderobe bei Sommerhitze:

Egal wie warm es ist – auch im Sommer sollte die Garderobe fürs Büro nicht nach „Freizeit“ aussehen.

Damen: Miniröcke, hohe Beinschlitze, ein tiefes Dekolleté, ärmellose Shirts und Transparenz sind im Business fehl am Platz. Vorsicht auch bei Mustern. Im formellen Business zumindest, sollten Sie auf Hawaii-Drucke, Palmenblätter und Flamingos verzichten.

Herren: So verlockend kurzärmlige Hemden sind, im Business verzichten Sie lieber darauf. Erst recht, wenn Sie Krawatte tragen. Warum? Zum einen ist es einfach nicht mehr zeitgemäß. Zum anderen sollte die Hemdmanschette für einen stilvollen Look immer aus dem Sakkoärmel hervorschauen. Und wählt „Mann“ ein Kurzarmhemd, fehlt eben genau diese Manschette. Wenn es im Büro zu warm wird, legen Sie lieber das Sakko ab und krempeln Sie die langen Ärmel hoch. So wirken Sie anpackend und dynamisch. Kurze Hosen sind – wie bereits erwähnt – für das formelle Business ebenso ungeeignet wie Sandalen.

 

Bleiben Sie entspannt – und genießen Sie die sommerlichen Tage auch in Ihrer Businessgarderobe.

Herzlichst

Sonja Garrison

P.S. Teilen Sie diesen Beitrag gerne mit Ihren Freudinnen, Kolleginnen und Kollegen.

 

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Stil finden
Allgemeines

Den eigenen Stil finden – 5 Tipps vom Profi

Sie haben bestimmt schon mal ein Outfit an einer Kollegin, Freundin oder Schauspielerin gesehen das umwerfend schön aussah und Sie dachten: „Das muss ich haben!“ Sie haben recherchiert, das Outfit gefunden, es anprobiert und mussten dann feststellen „an mir sieht das total bescheuert aus!“.

Das kann einerseits an der falschen Farbe liegen, die Sie fahl und blass aussehen lässt. Auch die Länge und Schnittführung des Kleidungsstücks kann ungünstig sein.

Und es kann am Stil liegen – der nicht zu Ihnen passt.

Es gibt Kleidungsstile, die sind rockig, andere mädchenhaft, Stile mit sehr extravaganten Elementen, sportlich, mit vielen Details oder auch minimalistisch.

Und weil Sie eine andere Persönlichkeit sind als die Kollegin, Freundin oder Schauspielerin, kann die Stilrichtung ganz anders sein. Sie bewegen sich anders, Sie leben anders – Sie sind eben Sie! Den eigenen Stil finden – das ist somit auch eine Entdeckungsreise zu sich selbst. Zu dem, was Sie als Menschen ausmacht – wer Sie sind und was Sie mit Ihrer Kleidung aussagen möchten.

Den eigenen Stil zu finden ist befreiend. Denn es bedeutet sich von Trends nicht stressen zu lassen. Sie kennen und verstehen welche Farben, Schnittführungen und Stilelemente zu Ihnen passen.

Stilikonen wie Coco Chanel, Marlene Dietrich, Marilyn Monroe oder auch Audrey Hepburn haben im Lauf des Lebens ihren unverwechselbaren Stil entwickelt. Ihr Stil reflektiert Persönlichkeit und ist zeitlos.

Mit meinen Tipps werden auch Sie, Ihrem eigenen Stil ein Stück näher kommen.

Den eigenen Stil finden – die ersten 5 Schritte:

1. Ihr Stil und Ihre Persönlichkeit

Wer bin ich – was macht mich aus? Unsere Persönlichkeit, unsere Eigenschaften, das was wir ästhetisch finden, was wir mögen, wie wir leben, unser Umfeld, unser Beruf. All dies sendet mir als Stilberaterin Signale um dem Stil meiner Kundinnen und Kunden auf die Spur zu kommen.

„Ich möchte meinen eigenen Stil finden“. Das setzt also voraus sich mit dem auseinanderzusetzen – WER WIR SIND.

Und wir entwickeln uns im Leben weiter – weshalb es wichtig ist, sich immer wieder damit auseinander zu setzen. Die Grundzüge eines Stils bleiben bestehen, doch manchmal kommt der Moment im Leben an dem wir spüren: Das passt einfach nicht mehr zu mir!

Nehmen Sie sich einen Notizblock und schreiben Sie auf welche Eigenschaften Sie ausmachen:

„Sensibel, extrovertiert, lebendig, ruhig, strukturiert, romantisch, pragmatisch, naturverbunden, zielstriebig, chaotisch, ordentlich, …“

Es geht sicher nicht darum jede Eigenschaft nach außen zu tragen. Zumal man verschiedene Anlass hat und auch dabei in „Rollen“ schlüpft. Doch mit dem Bewusstsein für Ihre Eigenschaften, wirkt Ihr Look nicht wie eine Verkleidung.

2. Kennen Sie Ihre idealen Farben und Schnittführungen

Ständig wechselnde Trends können ziemlich überfordern. Immer wieder locken neue tolle Kollektionen. Plötzlich ist Lila und Plisseé angesagt, Midiröcke lösen Miniröcke ab und Animalprints finden wir in allen Viranten.

Damit Sie den Überblick behalten, finden Sie heraus was Ihnen wirklich steht. Welche Silhouetten passen zu Ihrer Figur und welche Längen sind vorteilhaft? Welche Farben bringen Ihren Teint zum Strahlen und welche lassen ihn fahl erscheinen? Auch Materialien und Muster sollten Sie unterstützen und nicht wie eine Verkleidung wirken. Das Wissen was Ihnen steht, gibt Sicherheit und hilft im Modedschungel den Überblick zu behalten.

3. Inspiration durch Modevorbilder und ein Moodboard

Auch ein Modedesigner steht nicht jeden Morgen mit einer Fülle an neuen Ideen im Kopf auf. Es gibt Kreativitätstechniken die helfen, eine Linie zu finden – ein Plan damit wir unser Ziel nicht aus den Augen verlieren. Eine dieser Techniken ist das Moodboard. Innenarchitekten und Dekorateure nutzen es beispielsweise für die Raumgestaltung und erarbeiten so ein Konzept. Man sammelt Bilder von Farben, Stilen, Materialien und kommt so Stück für Stück zu seinem Konzept für das neue Wohnzimmer – und Sie dem eigenen (Mode) Stil.

Los geht’s: Suchen Sie sich aus Katalogen, Magazinen etc. Bilder aus, die Sie hundertprozentig ästhetisch ansprechen. Das können ganze Outfits sein, einzelne Kleidungsstücke und Accessoires, auch Bilder von Architektur, Landschaften. All diese Bilder transportieren Botschaften für Ihren Stil.

Kleben Sie diese auf ein Blatt Papier.

Suchen Sie dann nach Gemeinsamkeiten in Farben, Materialien, Mustern und Schnittführungen. Sind in Ihrer Bildersammlung eher klare Linien zu finden? Oder gebogene Linien und verspielte Details? Auch wenn es etwas Arbeit bedeutet das Moodboard zu erstellen – es schafft Klarheit.

Für Ihr Moodboard können Sie zusätzlich nach Stilvorbildern suchen – Schauspieler, Blogger, berühmte Persönlichkeiten. Wessen Stil finden Sie umwerfend? Wer ähnelt Ihnen ?

Wer es digital mag, kann sich bei Pinterest ein Board anlegen. Sammeln Sie mindestens 30 Bilder und suchen Sie wieder nach Gemeinsamkeiten. Instagram bietet eine weitere Möglichkeit Bilder zu finden und in Ordnern (Sammlung) abzuspeichern.

Looks die Ihnen gefallen sollten Sie nicht eins zu eins kopieren. Lassen Sie Ihren persönlichen Geschmack einfließen und tauschen Sie Elemente aus, die Ihnen nicht gefallen oder nicht stehen. So geben Sie den Looks Ihre eigene Note.

4. Bestandsaufnahme der Garderobe.

Nun geht es an Ihren Kleiderschrank. Vergleichen Sie Ihre Kleidung mit den Ergebnissen aus dem Moodboard. Machen Sie einen ausführlichen Garderobencheck und behalten Sie nur, was wirklich zu Ihnen passt:

  • Farben
  • Silhouetten
  • Muster / Aufdrucke
  • Materialien
  • Wohlfühlfaktor
  • „Bin ich das?“

Sortieren Sie aus, was sich fremd anfühlt und nicht zu Ihrer Persönlichkeit passt. Versuchen Sie mit den verbliebenen Kleidungsstücken Looks aus Ihrem Moodboard nachzustylen. So merken Sie schnell, welche Kleidungsstücke, Accessoires und Details Ihnen fehlen.

5. Finden Sie Ihr Markenzeichen

Nach und nach werden Sie immer stilsicherer darin, Ihre Kleidung auszuwählen und Outfits zusammenzustellen. Es werden bestimmte Kleidungsstücke, Farben, Muster oder Accessoires immer wieder auftauchen. Wie ein roter Faden ziehen sich diese durch Ihren Schrank. Dieser Wiedererkennungswert – oder auch Ihr Markenzeichen – ist sehr wertvoll und nicht langweilig. Denn Ihre Signature-Basics können Sie nach Bedarf durch passende Trends ergänzen und abwechslungsreich gestalten. Eine Stammkundin sagte neulich „Sie haben immer roten Nagellack und tragen im Winter fast nur Röcke und Kleider. Und alles ist immer so schön farblich aufeinander abgestimmt.“ Das hat mein Herz hüpfen lassen. Fragen Sie doch mal eine Freundin was ein typischer Look oder ein typisches Kleidungselement von Ihnen ist.

So finden Sie noch Ihr Markenzeichen:

Haben Sie ein Hut- oder Brillengesicht? Dann können Sie mit Brillen oder Kopfbedeckungen in allen Varianten spielen. Mögen Sie auffälligen Schmuck, eine bestimmte Farbe? Dann setzen Sie diese immer wieder ein.

Sie können nicht in hohen Absätzen laufen? Macht nichts. Dann können stylische flache Schuhe zu Ihrem Markenzeichen werden.

Den eigenen Stil finden – das ist ein Prozess.

Haben Sie einmal den Anfang gemacht, wird es immer leichter. Denn mit jedem Neukauf zieht ein Kleidungsstück mehr ein, das eine aufeinander abgestimmte Garderobe ermöglicht. Und wenn Sie bereits eine Stilberatung gemacht haben, dann hilft Ihnen Tipp 1 (Eigenschaften) und das Moodboard aus Tipp 3, um sich immer wieder aufs Neue zu reflektieren und frischen Wind in den Stil zu bringen.

Seien Sie offen für Neues, experimentieren Sie und holen Sie sich Feedback ein.

Wenn Sie allein nicht weiterkommen – dann wissen Sie, wo Sie mich finden ;).

Herzlichst

Sonja Garrison

 

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Frau im Homeoffice
Allgemeines, Karriere

Erfolgreich im HOMEOFFICE – Dresscode oder Schlabberlook?

Letzte Woche durfte ich die Außendienstmitarbeiter eines internationalen Pharmaunternehmens auf Ihre Reise in die Arabischen Emirate vorbereiten. Der Vortrag vor rund 60 Personen war telefonisch – OHNE VIDEO und nur unterstützt durch eine Web-Präsentation.

Die Teilnehmer konnten mich also nicht sehen. Theoretisch hätte ich im Schlabberlook vor dem Rechner sitzen und meinen Vortrag halten können. Doch das habe ich nicht – weil Kleidung wirkt!

Ob Homeoffice oder Kundentermin – Kleidung wirkt nach INNEN und nach AUSSEN

Sie sind selbstständig, Freelancer oder angestellt – und sind meistens allein in Ihrem Büro oder im Homeoffice?

Im Büro Zuhause zu arbeiten, erfordert viel Selbstdisziplin und hat doch viele Vorteile: Man teilt sich seine Arbeit selbst ein, ist unabhängig, kein typischer Feierabendverkehr und man muss sich nicht nach einem formellen Dresscode richten.

Doch egal ist es nicht, was Sie anziehen – denn Ihre Kleidung beeinflusst Ihr Verhalten.

Stellen Sie sich folgendes vor:

Sie möchten einen Kunden am Telefon von Ihrem Angebot überzeugen – egal ob es eine tolle Dienstleistung oder ein Produkt ist:

  • Welche Haltung nehmen Sie ein – mit zerzaustem Haar, in Jogginghose, Schlabberlook oder sogar im Schlafanzug?
  • Welche Haltung nehmen Sie ein – frisch geduscht, ein wenig zurechtgemacht?

Wie verändert sich jeweils Ihre innere Haltung und die Ihrer Körperhaltung und Stimme?

Auf den ersten Blick scheint das Outfit bei einem Telefonat keine große Bedeutung zu spielen. Schließlich sieht Ihr Gesprächspartner bzw. Kunde Sie nicht. Doch Kleidung WIRKT!

Sie beeinflusst unsere innere Haltung und Einstellung – und damit unsere Gestik, Mimik und Körperhaltung, die Stimme und die Art zu sprechen.

Machen Sie sich die Wirkung Ihrer Kleidung bewusst. Man hat festgestellt, dass ein angemessenes Outfit im Homeoffice sogar leistungssteigernd ist und das konzentrierte und fokussierte Arbeiten fördert.

Ein Grund mehr also – morgens aus dem Schlafanzug raus zu kommen.

Bitte lächeln – warum Gestik und Mimik beim Telefonieren eine wichtige Rolle spielen

Auch wenn Ihr Gesprächspartner Sie am Telefon nicht sieht, so wirkt sich Ihre Stimme, Ihr Verhalten und die Herangehensweise, positiv oder negativ auf das Gespräch aus.

Für Sänger ist eine aufrechte Haltung besonders wichtig um der Stimme / der Luft, den nötigen Raum zu geben. Nicht anders ist es beim Sprechen. Und so ist es ein großer Unterschied, ob Sie beim Telefonieren mit einem Kunden auf der Couch liegen oder aufrecht am Schreibtisch setzen.

Und nicht vergessen – LÄCHELN: Denn auch wenn Ihr Kunde Ihr Lächeln nicht sehen kann, verändert es Ihre Art zu sprechen und hat großen Einfluss auf das Telefongespräch.

 

Welches Outfit fürs Homeoffice ist das richtige?

Auch wenn die Kleidung unser Verhalten beeinflussen kann, heißt es im Umkehrschluss nicht, dass Sie im formellen grauen Anzug oder Kostüm allein vor dem Rechner sitzen müssen. Das wäre in den meisten Fällen wohl tatsächlich etwas overdressed.

MEIN TIPP:

Stellen Sie sich vor, ein Kunde, Mitarbeiter oder Ihr Chef könnte plötzlich unangemeldet vor der Tür stehen. Was wäre der „Homeoffice-Look“ in dem Sie sich wohlfühlen und auch mit guten Gefühl die Tür öffnen würden?

Hier ein paar Ideen:

Wenn Besuch ansteht – ein Kundentermin im Homeoffice – „was ziehe ich bloß an?!

Bevor Sie zu einem Outfit greifen, stellen Sie sich diese 5 Fragen:

  • Wen empfange ich?
  • Wie möchte ich wirken?
  • Was möchte ich bewirken?
  • Bin ich das wirklich / passt es zu mir?
  • Fühle ich mich wohl?

Genau diese Fragen bespreche ich mit meinen Kunden zu Beginn einer Beratung. Die Antworten – und wenn es nur Stichworte sind – lassen in meinem Kopf sofort Ideen für die passenden Outfits entstehen.

PRAXISTIPP:

Wenn Sie morgen früh Ihr Outfit auswählen, dann machen Sie folgendes:

Stellen Sie sich in Ihrem Outfit vor einen großen Spiegel und fragen Sie sich aus der veränderten Perspektive:

  • Wer ist die Frau / der Mann der mich da anschaut?
  • Was macht diese Person beruflich / was repräsentiert sie?
  • Was erwarte ich von ihr?
  • Wie wirken die Muster und der Stil der Kleidung?
  • Wie wirken die Farben?

Es erfordert etwas Übung – doch Sie werden recht schnell sehen, ob das jeweilige Outfit das Richtige ist – oder ob ein Detail nicht passt. Falls Sie etwas irritiert, tauschen Sie Farben, Muster, Accessoires oder auch das komplette Outfit aus.

Statt des Spiegel-Checks, können Sie auch den „Selfi-Check“ durchführen und von 2 bis 3 Outfitvarianten vor dem Spiegel einige Fotos machen. Betrachten Sie diese am nächsten Tag. Mit diesem Abstand fällt die neutrale „Bewertung“ noch leichter.

Egal ob Homeoffice oder ein Kundentermin – Kleidung wirkt! Sie haben die Wahl – Kleidung zu tragen, die Sie im Business unterstützt.

Anziehen müssen Sie sich ohnehin.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

 


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Allgemeines, Farben

5 Mythen über Schwarz – wie Sie die eleganteste aller „Farben“ kombinieren

SCHWARZ ist elegant, zeitlos und vielseitig kombinierbar. Der dunkelste aller Farbtöne ist für mich aus der Mode und den Kleiderschränken nicht wegzudenken.

Doch steht Schwarz wirklich jedem? Und macht es wirklich schlank? Vor allem Abendkleidung wird gerne in Schwarz getragen. Und kurz vor Weihnachten und Silvester findet man in den Geschäften eine riesige Auswahl. Ein Abendkleid in Schwarz ist toll – und doch gibt es wunderbare Alternativen.

In diesem Blogbeitrag möchte ich mit ein paar Mythen aufräumen:

1. Schwarz macht schlank

Ja, optisch lässt uns ein schwarzes Kleidungsstück schlanker und länger erschienen. Doch warum eigentlich?

Ein kleiner Ausflug in die Farblehre: „Schwarz ist als Sinneswahrnehmung (Lichtfarbe) eine Farbqualität. Physikalisch bedeutet Schwarz – die Abwesenheit von (sichtbarem) Licht jeglicher Wellenlänge. Als Körperfarbe ist es die Absorption aller Lichtfrequenzen.“ (Wikipedia)

In der Praxis heißt das: Tragen Sie Schwarz, macht das optisch schlanker, weil keinerlei Licht zurückgeworfen wird. Das ist besonders bei matten Stoffen der Fall.

Sie möchten eine Alternative, mit ähnlichem Effekt? Dann möchte Ihnen folgende Farben ans Herz legen: Dunkelblau, dunkles Weinrot, Dunkelgrün, tief dunkles Violett und alle dunklen Farben. Darin sieht man mit der richtigen Schnittführung einfach großartig aus.

Denn in einem schlecht sitzenden Kleidungsstück machen Sie auch in Schwarz keine gute Figur. Die Schnittführung und Materialien sind einfach das A und O – was sich in jeder meiner Stilberatungen bestätigt. Und so werden auch kurvige Figuren mit den richtigen Farben, Silhouetten und Akzenten optisch gestreckt und optimal in Szene gesetzt.

2. Schwarz passt zu allem

Richtig! Doch auch Weiß, Beige, Grau und Dunkelblau sind neutrale Töne, die man vielseitig mit Farben kombinieren kann. Z. B. Pink zu Weiß oder Dunkelblau, Kobaltblau zu Grau oder Weiß etc.

3. Schwarz kann jeder tragen

Es steht definitiv nicht jedem!

Zumindest bei sehr ehrlichem Tageslicht ist der Kontrast sehr hart. Und genau das betont so manche Falte und lässt uns müde und fahl erscheinen. Je nach Farbtyp ist ein elegantes Dunkelblau oder Anthrazit viel schmeichelnder.

4. Schwarz ist immer modern

… und es kommt nie wirklich aus der Mode. Daher darf schwarze Kleidung in jedem Schrank vorhanden sein. Aber bitte in Maßen und richtig eingesetzt. Besitzen Sie bereits Ihr „kleines Schwarzes“? Mit unterschiedlichen Accessoires kombiniert, ist es wirklich ein Kombinationstalent.

5. Schwarz ist gleich Schwarz

Ein Mode-Faux-Pas den ich leider viel zu oft sehe: Da wird beispielsweise ein schwarzer Rock, mit irgendeinem schwarzen Blazer kombiniert.

Schwarz ist eben nicht gleich Schwarz – und hat ganz unterschiedliche Untertöne von leicht rötlich, bräunlich, gelblich oder sogar grünlich.

Zudem wirkt schwarzer Samt anders, als schwarzer Satin. Denn die Oberflächenstruktur des Stoffes – also ob matt oder glänzend – bestimmt auch die Farbwirkung.

Daher mein TIPP: Kombinieren Sie nur Schwarztöne mit dem gleichen Farbwert! Und kombinieren Sie Materialien in Schwarz entweder exakt passend – also aus dem gleichen Stoff. Oder spielen Sie mit Gegensätzen.

Sehr raffiniert wirkt eine Ton-in-Ton Kombination – aus ganz unterschiedlichen Materialien. Schwarzer Samt zu schwarzer Spitze, schwarzer Tüll zu schwarzem Nappaleder oder auch schwarze Pailletten zu zarter Seide. Im Business könnten Sie beispielsweise eine schwarze Stoffhose aus glatter Schurwolle, zu einem schwarzen Blazer aus Bouclé oder Samt tragen.

Schwarz

„Was tun, wenn mir Schwarz nicht steht?“

Entweder verbannen Sie es komplett aus dem Kleiderschrank.

Oder Sie versuchen die Härte die das Schwarz mit sich bringt auszugleichen:

Das kann durch ein schönes Make-up erfolgen. Auch eine Brille schafft einen leichten Kontrastausgleich. Tragen Sie weichere Kontraste (siehe unten) oder zeigen Sie etwas mehr Haut. Denn ein goßer Ausschnitt oder ein ärmelloses Oberteil gibt dem Schwarz nicht so viel Raum. Auch leichte Transparenz wirkt weicher.

Wie Sie Schwarz kombinieren können

Hier kommt es vor allem auf das persönliche Kontrastlevel an, welches mit dem individuellen Farbtyp zusammenhängt und Thema meiner Farbberatung ist.

Harte Kontraste erzielen Sie bei Kombinationen von Schwarz und Reinweiß. Sowie von Schwarz mit besonders klaren und knalligen Farben wie Pink, Kobaltblau, Ultra Violett, Quietschgelb.

Weiche / sanfte Kontraste erzielen Sie mit Altrosa, Nude, Hellgrau, Cremeweiß und allen zarten Pastelltönen.

FAZIT:

Schwarze Kleidung ist vielseitig und sehr elegant. Um ungeliebte Pölsterchen wegzuschummeln ist Schwarz nicht immer die beste Wahl. Wichtiger ist es seine optimalen Kleidungssilhouetten zu kennen. So werden Kurven optimal verpackt. Tragen Sie regelmäßig Ihre perfekten Akzentfarben. Und wenn es dann doch Schwarz sein soll, setzen Sie damit ein Statement und es bleibt etwas Besonderes.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein glückliches Jahr 2019.

Herzliche Grüße

Sonja Garrison

 

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